Creature World War (Anika Röhrs / Selfpublishing)

Als Folge der immer weiter fortschreitenden Umweltzerstörung haben die Elfen der Menschheit den Krieg erklärt. Nachdem alle Verhandlungen zwischen den Vertretern der Regierungen und den Abgesandten der sogenannten Fairys gescheitert sind, gehören blutige Angriffe weltweit zum alltäglichen Leben. Im Jahr 2305 hat sich die Welt gewandelt. Neue Bündnisse wurden geschlossen, die gesellschaftliche Ordnung hat sich verändert. Die zivile Bevölkerung in Europa wird vor allem durch das Militär und die Kirche geschützt. Die junge Elitekämpferin Lilly van Houten ist als Jägerin in der Gemeinde Garden an der Ostsee eingesetzt, wo sie in vorderster Front gegen die Invasoren kämpft. Als sie Opfer einer Intrige wird, muss sie feststellen, dass die Bedrohung nicht allein von den Kreaturen ausgeht.

Erstlingswerke sind immer spannend, zum einen weil man gar nicht weiß was auf einen zukommt, zum anderen weil man wissen will von wem kopiert wurde. Auch möchte ich immer wissen ob ich von diesem Autor mehr lesen möchte.

Die Geschichte finde ich spannend und normalerweise kann man, kann ich eigentlich zu 99% der Fälle erraten ob es von einer Frau oder einem Mann geschrieben wurde. Hier brach das eine Prozent durch. Anika hat oftmals eine sehr derbe Sprache, die Unterhaltungen die sie beschreibt sind wahnsinnig schnell, sexistisch und witzig. Sie entlockten mir mehr als nur einmal ein lautes Lachen. Ich denke meine Familie vermutete die ganze Zeit, dass ich nicht ganz richtig bin, aber spätestens jetzt weiß sie es. Die Gespräche sind auch genau das was über ein paar Schwächen hinweg tröstet oder sie sogar überdeckt.

Thomas Mauer

Geboren 1970 in Kaiserslautern, entwickelte sich mein Lesegeschmack nach Karl May schnell hin zu extremeren Dingen wie Thriller und Horror. Da ich old-fashioned bin, müssen Bücher für mich aus Papier sein. Ich mag den subtilen wie den brachialen Horror. Den Scharfsinnigen und feinen Thriller bis hin zum wütenden Serienkiller. Wichtig ist es muss mich mitnehmen, meinen Alltag vergessen lassen. Bücher sind für mich das Fernsehen der Fantasie.

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