Das Haus der Monster (Danny King / Luzifer Verlag)

Es gibt ihn in jeder Kleinstadt: Den verrückten alten Sonderling, der allein in einem unheimlichen Haus lebt, das fast so heruntergekommen ist wie er selbst. monster
In dem englischen Städtchen Thetford ist sein Name John Coal. Aber als die Jungen aus der Nachbarschaft anfangen, dem eigenbrötlerischen Alten immer dreistere Streiche zu spielen, müssen sie feststellen, dass sie sich mit dem Falschen angelegt haben. Denn John Coal hat mehr als eine Leiche im Keller. Zu den dunklen Geheimnissen, die er bewahrt, zählen seine Abenteuer mit Serienmördern, Werwölfen, Dämonen, Geistern und manisch-depressiven Vampiren. Und es wäre ein Fehler, einen Mann zu unterschätzen, der all dies überlebt hat …

Jeder wird einmal alt. Dies muss auch John Coal feststellen. Als er nun darüber sinniert wie es denn so im Alter ist stellt er fest, dass er der seltsame alte Mann im fast abbruchreifen Haus ist, über den die Kids der Nachbarschaft sich lustig machen. Hatte er dies früher auch getan, tut ihm nun sein damaliges Opfer leid, doch so einfach will er sich den Nachstellungen nicht geschlagen geben. Also lockt er seine Peiniger in sein Haus, fixiert sie im Keller, setzt sich vor sie hin und beginnt zu erzählen. Doch John hat keine schönen Gutenachtgeschichten auf Lager, was er zu erzählen hat, ist der blanke Horror.

Thomas Rippert

Geboren 1966 in Solingen, interessiere ich mich seit frühster Jugend für Bücher, Comics, Filme, Hörspiele, Musik und alle anderen Medien, welche zur Unterhaltung dienen können.

Ich lebe seit 2007 in Hannover - einer Stadt, welche viele Möglichkeiten zum Ausleben des Hobby anbietet.

Kommentare zu konsumierten Medien verfasse ich seit 2007, mal mehr, mal weniger intensiv.