Die Grenze (Robert McCammon / Luzifer Verlag)

Seit ewigen Zeiten wütet ein Krieg im All – ein Krieg zwischen den monströsen Gorgonen und den schemenhaften Cyphern. Uns Menschen weit überlegen, stellt die Erde für sie nur ein weiteres Schlachtfeld dar, das von ihnen binnen kürzester Zeit verwüstet wird.
Übrig bleibt eine lebensfeindliche Welt, in der sich die letzten Überlebenden noch einer zusätzlichen Gefahr gegenüber sehen. Denn als Folge der verheerenden Kämpfe verwandeln sich viele Menschen in kannibalistische Monster mit einem unstillbaren Hunger auf Menschenfleisch.

In dieser Welt erwacht ein Junge. Er weiß nicht, wer er ist, aber er spürt, dass ganz besondere Kräfte in ihm wohnen, welche den außerirdischen Mächten gefährlich werden könnten. Und eine unsichtbare Kraft scheint ihn an einen ganz besonderen Ort zu ziehen, wo sich das Schicksal der Menschheit entscheiden könnte.

„Der Junge wusste es, aber er wusste nicht warum er es wusste, denn er erinnerte sich an nichts!“

So, oder so ähnlich, beginnt das erste Kapitel der Geschichte um zwei Alienrassen, die sich auf der Erde gegenseitig bekriegen und durch ihren Krieg die menschliche Zivilisation an den Rand der Auslöschung gebracht haben.

Doch begegnet man diesem Satz im ersten Kapitel gefühlte tausend Mal, und Robert McCammon machte es mir damit sehr schwer, nicht sofort meine „Begeistere mich nach 10 Seiten, oder ich lege Dich zur Seite!“-Regel greifen zu lassen.

Thomas Rippert

Geboren 1966 in Solingen, interessiere ich mich seit frühster Jugend für Bücher, Comics, Filme, Hörspiele, Musik und alle anderen Medien, welche zur Unterhaltung dienen können.

Ich lebe seit 2007 in Hannover - einer Stadt, welche viele Möglichkeiten zum Ausleben des Hobby anbietet.

Kommentare zu konsumierten Medien verfasse ich seit 2007, mal mehr, mal weniger intensiv.