50 Pieces for Grey (A.M. Arimont / Redrum Books)

Die junge Prostituierte Ann schlägt sich auf der Straße durch, als sich ihr die Chance eröffnet, für eine Callgirl-Agentur zu arbeiten. Unerwartet wird sie nach kurzer Zeit von deren wichtigstem Kunden angefordert – Alex Cotrell, ein reicher und mächtiger Geschäftsmann. Ann kann nicht glauben, dass er ausgerechnet sie ausgewählt hat und fühlt sich geschmeichelt, ahnt jedoch nicht, dass Alex spezielle Vorlieben und ein düsteres, blutiges Geheimnis hat. Für Ann hat Alex sich einen ganz besonderen Verwendungszweck überlegt, doch alles kommt anders.

Achtung: enthält drastische Gewaltszenen und sexuelle Inhalte.

Meine 2. Rezension befasst sich nochmal mit einem Buch aus dem Redrum Verlag. Zugegeben der Klappentext hörte sich für mich an wie: Pretty Woman für Hardcore Fans, deshalb musste ich es auch haben. Die Idee an sich wie Ihr aus dem Klappentext entnehmen könnt, halte ich für recht spannend. Und so war es auch zumindest am Anfang. Am Anfang steigerte sich die Spannung von Seite zu Seite und ich wunderte mich warum das Buch so dünn ist, Die Vorstellung des weiblichen Hauptcharakters, Ihren Lebensweg all das baute für mich ein dichtes und wohliges Bild auf. Dann kommt der männliche Part ins Spiel und auch dort fühlte ich mich bestens unterhalten und war gespannt. Vielleicht, das geben ich ja gern zu hat der kleine Romantiker in mir gehofft es würde eine abgefahrene Lovestory, doch weit gefehlt.

Aber ab dem Zeitpunkt des Aufeinandertreffens der beiden Hauptdarsteller wurde das Buch für mich etwas fad. Schnelle Übergänge die man sicherlich noch interessanter und detailreicher ausstatten könnte. In unbedeutenden Szenen etwas Langatmigkeit. Zu guter Letzt das Zusteuern auf einen allzu vorhersehbaren Schluss.

Mein Fazit: Sollte es zu einer Überarbeitung kommen dann könnte das Buch gut und gerne 100 Seiten mehr haben. Die Story ist echt klasse und lässt viele Bilder und Fantasien zu. Die weibliche Hauptfigur ist sehr präsent und plastisch. Trotz der angesprochenen Mängel, für mich sind sie das, fühlte ich mich unterhalten. Mich hat halt einfach nach mehr gedürstet und vielleicht habe ich mir etwas anderes versprochen und war deshalb etwas enttäuscht. Wer etwas sucht das makaber ist, bei dem Blut fließen soll und der es mag wenn die Geschichten eher kurz sind (hier 117 Seiten) ist mit dem Buch sicherlich gut beraten.

Bei der Mauersteinbewertung habe ich mir schwer getan. Eigentlich wären es 3,5 von 5 Mauersteinen, aber ich möchte damit gar nicht erst anfangen sonst sind es bei der nächsten Rezension 4,75 von 5 Mauersteinen.

Also bleiben wir bei ganzen Steinen.

3 von 5 Mauersteinen

 

 

REDRUM BOOKS

Thomas Mauer

Geboren 1970 in Kaiserslautern, entwickelte sich mein Lesegeschmack nach Karl May schnell hin zu extremeren Dingen wie Thriller und Horror. Da ich old-fashioned bin, müssen Bücher für mich aus Papier sein. Ich mag den subtilen wie den brachialen Horror. Den Scharfsinnigen und feinen Thriller bis hin zum wütenden Serienkiller. Wichtig ist es muss mich mitnehmen, meinen Alltag vergessen lassen. Bücher sind für mich das Fernsehen der Fantasie.

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