69 – Der Ripper kehrt zurück

69Ernie Shane ist tot. Unter dem Einfluss des Geistes von Jack The Ripper hatte Shane mehrere Frauen und schließlich sich selbst ermordet. Doch ist der Schrecken damit vorbei? Als in dem Vergnügungs-Park „Horror-Land“ das abgetrennte Haar einer Frauenleiche gefunden wird, ahnt Oberinspektor John Sinclair nicht, dass er bereits einer Spur folgt, die ihm sein Feind gelegt hat. Eine Spur, die Sinclair bis an den Rand des Wahnsinns führen wird.

TrennstrichDer Geist der „Rippers“ ist zurück und hat erneut von einem lebenden Wesen Besitz ergriffen. Wer das ist? Wer sich in der Sinclairologie auskennt und nur minimal gut zuhört, der ahnt es bereits nach dem dritten Track des Hörspiels.

Im vorletzten Streich von Oliver Döring und Alex Stelkens bekommt John das Fettweg, welches er sich in den letzten Folgen selber eingebrockt hat. Jane Collins scheint schwanger zu sein und sie findet heraus das sich John mit Nadine Berger durch die Laken gerollt hat. Dies nimmt die Privatdetektivin nur sehr ungehalten auf und als sie John in die Finger bekommt, lässt sie eine wenig ihrem Frust freien Lauf.

Dies erschüttert den Geisterjäger so, das er beginnt sich eine Lebenskrise zurecht zu legen und nur ein neuere Fall kann ihn ein wenig ablenken. Doch geht der Fall in eine ganz andere Richtung als befürchtet.

Die Geschichte ist so durchsichtig wie Glas und so einfach wird sie auch präsentiert. Zwar geben sich die beteiligten Sprecher wieder die übliche Mühe, aber irgendwie bemerkt man, das es bald „zu Ende“ geht. Alles in allem ist diese Folge nur eine Vorbereitung für die „Hexeninsel“, welche Dörings letzter Streich im sinclairschen Universum sei wird.

Die Grundstory hätte man auch problemlos in eine längere Abschlussfolge packen können…Soundsystem-BLAU

 

Thomas Rippert

Geboren 1966 in Solingen, interessiere ich mich seit frühster Jugend für Bücher, Comics, Filme, Hörspiele, Musik und alle anderen Medien, welche zur Unterhaltung dienen können.

Ich lebe seit 2007 in Hannover - einer Stadt, welche viele Möglichkeiten zum Ausleben des Hobby anbietet.

Kommentare zu konsumierten Medien verfasse ich seit 2007, mal mehr, mal weniger intensiv.