01 – Gejagte des Imperiums

Star-Wars-Dunkle-Seite-der-Macht 01Der Angriff auf die Werften von Sluis Van konnte unter großen Verlusten zurückgeschlagen werden. Doch der finstere Großadmiral Thrawn ist damit noch lange nicht besiegt. Mit tödlicher Präzision verfolgt er seinen Plan, die Neue Republik zu stürzen. Und so müssen Luke Skywalker, Han Solo und seine Frau Leia Organa Solo gleichzeitig an mehreren Fronten kämpfen – denn auf Coruscant ist Admiral Ackbar des Hochverrats angeklagt worden.

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Es vergehen nur ein paar wenigen Minuten und man ist sofort wieder mitten im tiefsten Schlachtengetümmel drin. Doch auch wenn im weiteren Verlauf der Geschichte nicht mehr ganz so viel Action und Weltraumgeballere geliefert werden, der erste Teil des zweiten Teils der Buchreihe setzt qualitativ dort an, wo sein Vorgänger verklungen ist.

Die 1992 erschienene Buchversion schließt nahtlos an das Ende der „Erben des Imperiums“ an. Großadmiral Thrawn versucht immer noch die Neue Republik in die Knie zu zwingen, zu zerschlagen und die Macht des Imperiums zu erneuern. Nicht nur mit offenen Angriffen will er dies bewerkstelligen, auch das Mittel der Ränke und der Hinterlist sind dem blauhäutigen Imperiumsoberhaupt nicht fremd. Er setzt Gerüchte ins Universum, welche die Protagonisten in die unterschiedlichsten Winkel der Galaxie zerstreuen.

Luke versucht einen vermeintlichen Jedi ausfindig zu machen, Lea besucht ein Volk das in der Schuld Darth Vaders steht und auch sonst wird der Schauplatz des öfteren gewechselt. Es wird viel geredet und diskutiert, denn auch gerade der Schmuggler Talon Karrde ist sich nicht sicher, auf welche Seite er sich schlagen soll – mit den Koordinaten einer gigantischen Schiffsflotte, welche beide Seiten gut gebrauchen könnten.

Um mich dann auch zu wiederholen, sie gesagt das die Inszenierung top ist, die Musik bombastisch, der Geräuschteppich genial und auch ansonsten alles nur als bestes Ohrenkino im Weltraum bezeichnet werden kann. Regisseur Oliver Döring ist ja kein Neuling im Star Wars-Universum und somit bewegt er sich so spielerisch auf dem Parkett wie kaum ein anderer.

Somit verkommt das Urteil über die Sprecher erneut zum Calling Names, denn jeder der Stimmgiganten liefert eine sehr gute Vorstellung ab. Neben der Urbesetzung Hans-Georg Panczak, Wolfgang Pampel, Susanna Bonasewicz und Frank Glaubrecht hört man diesmal Thomas Nero Wolff, Jürgen Thormann, Marion von Stengel, Till Hagen, Hans Teuscher und viele mehr.

Perfekte Unterhaltung wird erwartet, perfekte Unterhaltung wird geboten…Soundsystem-BLAU

 

Thomas Rippert

Geboren 1966 in Solingen, interessiere ich mich seit frühster Jugend für Bücher, Comics, Filme, Hörspiele, Musik und alle anderen Medien, welche zur Unterhaltung dienen können.

Ich lebe seit 2007 in Hannover - einer Stadt, welche viele Möglichkeiten zum Ausleben des Hobby anbietet.

Kommentare zu konsumierten Medien verfasse ich seit 2007, mal mehr, mal weniger intensiv.