05 – Das letzte Lebenszeichen

Alpha-Base-05Sergeant Olsen ist gefangen. Auf einem fremden Raumschiff, einer fremden Rasse. Er weiß nicht, was mit ihm geschehen soll. Er hat nur eins: Angst! Todesangst!

TrennstrichWer in der Science-Fiction stirbt, der ist noch lange nicht tot. Es gibt immer ein Paralleldimension, ein Computerprogramm oder ein Wiederbelebungsmaschine und schwupps – der Tote ist wieder da und vollständig einsatzfähig, teilweise sogar mit vorher undenkbaren Fähigkeiten.

So auch in dieser Folge von Alpha Base. Die Toten kehren zurück und einer davon ist sogar das was man in der vorigen Folge vermutet hatte, wenn man genau zugehört hat. Verraten will ich jetzt nichts, aber die Überraschungen sind eigentlich keine, wenn man vorher dem Verlauf der Geschichte aufmerksam gefolgt ist.

Das ist soweit nichts verwerfliches und beschränkt die Auswahl an Stimmen und Charaktere weiterhin auf den bekannten Rahmen. Doch ist hier meiner Meinung nach ein wenig zu viel Star Trek-Voyager in die Story hinein geraten. Der Doc ist der Doc, so wie bei Voyager – also damit meine ich die „Spezies“ – und es kommen sogar noch Wesen hinzu, welche den „Borg“ nicht wirklich unähnlich sind. Zwar könne die „Duplikaten“ sich in jeder Form wandeln, um so unter den Völkern welche einverleibt werden sollen unerkannt zu wandeln, doch der Rest ist fast totes Gewebe mit vielen cybernetischen Ersatzteilen.

Auch ist hier die Verbindung zu dieser bedrohlichen Überrasse durch jemanden gegeben der sich in Verbindung mit dem „Kollektivbewusstsein“ der „Dublikaten“ steht. Und es ist auch die Stimme welche schon in der TV-Serie als Kontakter zur übermächtige Bedrohung zu hören gewesen ist.

Schlecht ist diese Folge Alpha Base dadurch nicht, denn sie bietet weiterhin die kurzweilige Unterhaltung, welche man erwartet. Der Rückfall jedoch in die startreckigen Gefilde ist nicht wirklich ein genialer Schachzug, meine Meinung nach, und man hätte sich weiter in die eigene Richtung entwickeln sollen. Doch traue ich Autor Thomas James Owens Tippner noch problemlos zu dies alles wieder in eine Richtung zu reißen mit der man nicht wirklich rechnet – siehe S.I..

Zu viel Trek, aber immer noch unterhaltsam…Soundsystem-BLAU

 

Thomas Rippert
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