Lukes Meinung zu „Pilgrim (SRF) – Box #1“

Pilgrim erzählt die Geschichte von William Palmer, der im Jahr 1185 auf der Straße nach Canterbury vom König der Feen zur Unsterblichkeit verflucht wurde, weil er die Gegenwart der „Anderen Welt“ leugnete. Seither wandert Palmer alias Pilgrim hin und her zwischen den Welten der Menschen und der Feen, auf der stetigen Suche nach seiner Sterblichkeit.

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William Palmer wünscht sich nichts mehr als seinen Tod. An sich ein recht ungewöhnlicher Wunsch, doch wenn man 900 Jahre hinter sich hat und eigentlich alles erlebt hat was es zu erleben gibt – gewöhnliches oder ungewöhnliches – so könnte solch ein Wunsch durchaus in den Bereich des verständlichen geraten.

Das es sich hier um keinen Krimi handelt, sondern um Hörspiele aus dem eher übernatürlichen Bereich, sollte die Einleitung bereits nahe gelegt haben. Die drei hier eingespielten Geschichten spielen zwar in der heutigen Zeit, doch fußen sie tief in der Mythologie der britischen Inseln. Das „graue Volk“, wie die Briten dieses Sammelsurium an Sagengestalten nennen, beinhaltet mehr als nur Elfen, Drachen und Feen. Und genau um dieses graue Volk und seine Einwirkungen auf die Welt von heute und damals dreht sich die Geschichte des William Palmer.

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Thomas Rippert

Geboren 1966 in Solingen, interessiere ich mich seit frühster Jugend für Bücher, Comics, Filme, Hörspiele, Musik und alle anderen Medien, welche zur Unterhaltung dienen können.

Ich lebe seit 2007 in Hannover - einer Stadt, welche viele Möglichkeiten zum Ausleben des Hobby anbietet.

Kommentare zu konsumierten Medien verfasse ich seit 2007, mal mehr, mal weniger intensiv.