FLUR: Blades of the Universe

The normal life of High School senior Lida Garuzo, had always been considered peaceful; filled with plenty of friends, good times, and an annoying five-year-old little brother. However, when a strange phenomenon occurs, she immediately finds herself thrown into the middle of a secret war between worlds. With the help of a rebel faction known as „The Resistance“, Lida must take arms, and utilize her wit and courage to uncover truths surrounding this War of Worlds – and the war slowly building within her. Dive into a world where the impossible becomes your greatest weapon and your worst threat; a world filled with fierce warriors, monsters, and giant pink bunnies. What destiny awaits a girl living in a world of shadows? When a lie is the social order, will she betray her heart, her allies, and her friends for survival? What she finds on her journey and the resulting „truths“ she finally justifies as reality … may ultimately lead to the end of all existence.

TrennlinieManga Comics und Anime Filme/Serien gibt es in unüberschaubarer Zahl, doch Hörspiele in dieser Richtung sind eher weniger anzutreffen. Mischungen aus mehreren Medien des Genres waren mir bisher nicht bekannt.

Dies änderte sich, als ich auf „FLUR: Blades of the Universe“ aufmerksam wurde.

FLUR verbindet den Manga mit einer Hörspielumsetzung, welche den Comic 1:1 wiedergibt. Dies ist insofern von Nutzen, da das Hörspiel an sich mit viel interpretatorischem Freiraum arbeitet, was Geräuschkulisse und Szeneninszenierung betrifft.

Die Story an sich, sollte den meisten Otaku bekannt vorkommen, denn hier geht es wieder Gut gegen Böse, in der Gestalt von kleinen Mädchen in kurzen Röckchen und langen Schwertern in den manikürten Händen. Also genau das was Fans von Mahō Shōjo erwarten.

Die Umsetzung des Hörspiels hält sich ein wenig zu genau an den Comic und man hätte sicher mit einem Erzähler mehr „Tiefe“ in die Geschichte bringen könne, doch gibt es im Manga kaum erzählerische Anteile, was es teilweise ein wenig schwer macht, dem Hörspiel ohne die Bildunterstützung zu folgen. Hat man jedoch beides zur Hand, wird das intermediale Spektakel schnell zur recht rasanten Fahrt durch eine manga-magische Welt.

Die Inszenierung des Hörspiels ist mit viel Liebe zum Detail umgesetzt und man hat sogar die Schweißblasen über der Stirn mit akustischem Leben versehen, was jeden Asia-Fan erfreuen dürfte.

Der Nicht-Asia-Fan sollte allerdings die Finger besser nicht nach FLUR ausstrecken, denn man muss schon die Merkwürdigkeiten von Manga, Anime und Co. mögen, um hier nicht schnell durch schrille Geräusche und hektische Handlungen genervt zu sein.

Ebenfalls kommt das Hörspiel nicht wirklich ohne den Comic aus, weshalb es ratsam ist, sich beides zuzulegen.

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Soundsystem-BLAU

Thomas Rippert

Geboren 1966 in Solingen, interessiere ich mich seit frühster Jugend für Bücher, Comics, Filme, Hörspiele, Musik und alle anderen Medien, welche zur Unterhaltung dienen können.

Ich lebe seit 2007 in Hannover - einer Stadt, welche viele Möglichkeiten zum Ausleben des Hobby anbietet.

Kommentare zu konsumierten Medien verfasse ich seit 2007, mal mehr, mal weniger intensiv.

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