Totes Land 3 – Der Bunker (M.H. Steinmetz / Mantikore Verlag)

Der teuflische Virus hat die Welt in ein Schlachthaus verwandelt. Mit Hochdruck arbeiten Wissenschaftler der Erprobungsstelle 53 an einem Gegenmittel. Vieles deutet darauf hin, dass man es mit weit mehr als einem Virus zu tun hat. Nach einer spektakulären Flucht durch die halbe Republik wähnt sich eine Gruppe Überlebender – unter ihnen der junge Markus – endlich in Sicherheit. Die Bedrohung durch die Toten ist nicht die einzige Gefahr, der sich Markus und seine Freunde stellen müssen, denn Einheiten der Erprobungsstelle 53 sind ihnen mit einem tödlichen Auftrag auf der Spur. Es gibt nur eine Lösung: Markus muss sich zum Ursprung der Plage begeben. Er muss in den Bunker und sich dem schlimmsten Feind stellen, den die Menschheit jemals gesehen hat.

Zuerst einmal sei angemerkt, dass ich nach ein paar Seiten sofort nachgesehen habe, wer dieses Buch lektoriert hat. Der Wechsel zu Nora-Marie Borrusch hat dem Lesefluss sehr gut getan, auch wenn sich ab und an ein paar Teufelchen eingeschlichen hatten.

Auch der Schreibstil von M.H. Steinmetz hat sich verbessert. Es wirkt alles flüssiger und aus einem Guss. Die wenigen „hm“ und „häh“ waren nicht so auffällig, wie der bisherige Anteil in den vorherigen Büchern, denn sie hatten mich bisher an der wörtlichen Reder der Protagonisten immer ein wenig gestört.

Susan taucht wieder auf, doch irgendwie konnte ich mir nicht erklären woher Markus wusste, dass sie von „Legion“ besessen ist. Vielleicht habe ich da etwas überlesen und es blieb mir deshalb die logische Schlussfolgerung verwehrt.

Thomas Rippert

Geboren 1966 in Solingen, interessiere ich mich seit frühster Jugend für Bücher, Comics, Filme, Hörspiele, Musik und alle anderen Medien, welche zur Unterhaltung dienen können.

Ich lebe seit 2007 in Hannover - einer Stadt, welche viele Möglichkeiten zum Ausleben des Hobby anbietet.

Kommentare zu konsumierten Medien verfasse ich seit 2007, mal mehr, mal weniger intensiv.