Georgetown (Sinnfinsternis) (Reyk Jorden / Redrum Books)

Trent Adams hasst die Welt, die Menschen und am meisten sich selbst. Gehässig betrachtet er die wiederauferstandenen Toten als konsequenten Schritt der Evolution, ahnt aber nicht, dass die Zombies das geringste Problem in Georgetown sind.

Sie sind da! Die Zombies! Doch wie sind sie angekommen? Bus, Bahn, Gruppenticket oder Einzelfahrausweis – wobei der Bus eh nicht mehr kommt? Ist das wichtig und reicht nicht nur der Umstand aus, dass sich die Menschheit am Allerwertesten befindet und man sowieso nichts mehr retten kann?

Reyk Jordens Werk „Georgetown“ (ehemals Sinnfinsternis im Eigenverlag) stellt all diese Fragen nicht!

Stattdessen bietet der Autor eine Menge Charaktere an, wie ich sie mir lebhaft in solch einer Lage vorstellen könnte, denn der Mensch ist und bleibt das dümmste und gefährlichste Tier des Planeten. Ichbezogen und kaum mit Sinn für Gemeinschaft gesegnet versucht jeder seinen Hintern aus der Beißlinie zu ziehen, koste es was es wolle.

Thomas Rippert

Geboren 1966 in Solingen, interessiere ich mich seit frühster Jugend für Bücher, Comics, Filme, Hörspiele, Musik und alle anderen Medien, welche zur Unterhaltung dienen können.

Ich lebe seit 2007 in Hannover - einer Stadt, welche viele Möglichkeiten zum Ausleben des Hobby anbietet.

Kommentare zu konsumierten Medien verfasse ich seit 2007, mal mehr, mal weniger intensiv.