Tomorrow War – Die Chroniken von Max (J.L. Bourne / Festa Verlag)

Dies sind die Aufzeichnungen von Max, der sich durch ein Amerika kämpft, das den totalen Zusammenbruch erlebt.

Eine Hyperinflation erschüttert die US-Wirtschaft. Es wird für die Menschen immer schwieriger, Nahrung, Wasser und Strom zu bekommen. Dann verhängt die Regierung das Kriegsrecht. Gepanzerte Militärfahrzeuge patrouillieren auf den Straßen und schränken jede Freiheit ein.
Doch ein Mann erhebt sich, um gegen das eigene Land zu kämpfen. Aber die lebenswichtigen Vorräte werden knapp, und damit auch die Zeit …

Dies ist eine Geschichte ohne Zombies – so schreibt es Autor XYZ bereits im Vorwort. Denen hat er sich ja bereits ausführlich im „Tagebuch der Apokalypse“ gewidmet und es geht auch ohne, wenn die Welt zugrunde geht.

Auf den ersten Seiten lernt man Max kennen, den Mann ohne Nachnamen. Danach wird beschrieben wie sich Max zu dem gemausert hat, was in der dystopischen Umgebung ist und auch gut gebrauchen kann.

Ich musste mich, so muss ich gestehen, durch die ersten sechzig Seiten beißen, denn wie es zu all dem kam und wie Max damit verbunden ist, empfand ich als ein wenig langatmig. Dieser Teil des Buches erschein mir eher wie ein normaler Agententhriller, denn wie eine Dystopie.