Ödland 04 – Viktoriastadt (Christoph Zachariae / Lucid Dreams)

INDU-Pilotin Mega erreicht den Ort ihrer Herkunft, ihrer Bestimmung und ihrer dunklen Vergangenheit: Viktoriastadt.

In den Ruinen der alten Hauptstadt trifft sie auf die Spuren einer Gruppe verwilderter Straßenkinder. Sie warnen sie vor Komplikationen bei der Einreise nach Viktoriastadt. Tatsächlich gibt es strenge Quarantänevorschriften. Die »Krankheit« wird nicht in die Enklave gelassen.

Zeitgleich bricht Mark in einem neuen INDU-Prototyp nach Osten auf, um Mega zu suchen und ihr zu helfen. Widrige Umstände zwingen ihn, seine Reise zu unterbrechen. Er nimmt das Martyrium auf sich, die Soldatenkinder von neuen Angriffsplänen auf den Universitätskeller abzubringen.

In der Ziegelei am Großen Fluss misstrauen Jan und die Söldner unterdessen dem ungewohnten Frieden nach dem Tod des alten Anführers und ihre Zweifel stellen sich als berechtigt heraus. Ein alter Schrecken kehrt zu ihnen zurück und Jan muss erfahren, dass Mega in Viktoriastadt in eine Falle läuft.

Mega steht unterdessen vor der schwierigsten Entscheidung ihres Lebens: Kann sie, belagert von Hunden und Banden, ihr Kind in den Ruinen der alten Hauptstadt zur Welt bringen? Kann sie der hinterhältigsten Gefahr des Ödlands aus dem Weg gehen: der eigenen Erinnerung?

Viele Autoren belassen es gerne dabei, sich in den gewohnten Bahnen zu bewegen und sich nicht wirklich weiter zu entwickeln. Nicht so Christoph Zachariae.

Im vierten Band um den Wandere durch die Apokalypse, eine junge Frau namens „Mega“, merkt man der Geschichte an, das nicht nur der Hauptprotagonist an seiner Reise gereift ist, auch der Autor legt einiges an Veränderungen in Stil und verbalen Umgang mit dem Leser zu.

Thomas Rippert

Geboren 1966 in Solingen, interessiere ich mich seit frühster Jugend für Bücher, Comics, Filme, Hörspiele, Musik und alle anderen Medien, welche zur Unterhaltung dienen können.

Ich lebe seit 2007 in Hannover - einer Stadt, welche viele Möglichkeiten zum Ausleben des Hobby anbietet.

Kommentare zu konsumierten Medien verfasse ich seit 2007, mal mehr, mal weniger intensiv.