Showdown in Courage (Torsten Scheib / Hammer Boox)

„(…) Als am 16. Dezember 1869 Sacramento fiel, sprachen die wenigen Zeitzeugen von einem gigantischen Heer, welches sich bis zum Horizont erstreckt hatte (…)“Death in the West – a Study (Seattle, 2005)Zwei Männer.Der eine – hitzköpfig, unbeugsam, im Herzen noch ein Kind.Der andere – verbraucht, erfahren, erschöpft.Ein Ziel.Sein Name: Tobin V. Kelly – der Steel Colonel. Ein Psychopath, ein Sadist, ein Armeeabtrünniger und nun der alleinige Herrscher eines Wüstenkaffs namens Courage.Alte Rechnungen, die beglichen werden müssen.Mit Blei, mit Blut, mit Entschlossenheit.Nur eine Sache steht den beiden noch im Weg.Die Auferstehung.Es ist Zahltag.Es ist … Showdown in Courage.

Ich muss gestehen, dass ich wirklich so gut wie keine Ahnung von Western habe, da ich sie nicht lese. Zuerst einmal fehlt mir der übernatürliche Aspekt und zweitens bin ich in meiner Kindheit durch Karl May geschädigt worden, welchen ich lesen musste, obwohl ich es nicht wollte.

Horror-Western sind hingegen etwas anderes, und hier ist „Showdown in Courage“ der erste Roman in diese Richtung den ich jemals gelesen habe.