Der Fluch von Carrow House (Darcy Coates / Festa)

Remy arbeitet als Tourguide in Carrow House. Sie führt Menschen durch das berüchtigte Spukhaus und erzählt ihnen von den Geschehnissen, die sich einst in diesen Mauern zutrugen.
Als eine Reisegruppe für eine ganze Woche einen Aufenthalt bucht, um die unheimlichen Phänomene zu untersuchen, hofft Remy, selbst endlich einige zu erleben. Und tatsächlich: Nach einer Séance nimmt die paranormale Energie so weit zu, dass Fenster zerbrechen und gespenstische Erscheinungen durch die Flure schreiten.
Dann stirbt einer der Gäste und Remy zieht die Möglichkeit in Betracht, dass der Geist des einstigen Eigentümers noch in den Hallen weilt: John Carrow. Und der war ein irrer Serienmörder …

Geisterhäuser haben etwas Magisches an sich, aber irgendwie scheinen sie immer die gleiche Geschichte zu erzählen: Böses geschah in ihnen und das Böse, welches das Böse ausgeübt hat, sucht jetzt die Protagonisten der jeweiligen Geschichte heim.

Das mag sicher der Plot einer jeden Geisterhausgeschichte sein, doch variieren die Umsetzungen solch eines Plots so sehr wie die Geister in den jeweiligen Häusern.

Nun muss man den Autoren solcher Storys im Vorhinein bereits zu Gute halten, das sich eben nicht viel an solch einer Story abwandeln lässt, doch der Festa Verlag wäre nicht der Festa Verlag, wenn man sich dort mit so etwas wie Canterville und Co. abgeben würde.