Die Opferung (Graham Masterton / Festa)

Existiert das verrufene Fortyfoot-Haus wirklich, oder ist es eine Spiegelung aus Vergangenheit oder Zukunft? Und was haust dort auf dem Dachboden? Ratten? Nein, es ist Brown Jenkin – und der ist weitaus schlimmer, als es Ratten je sein könnten.

David Williams Leben ist ein wahrer Alptraum. Seine Frau hat ihn und den gemeinsamen Sohn Danny kurzentschlossen verlassen, um ein neues Leben zu beginnen Da Danny in dieses neue Leben nicht hineinzupassen scheint läßt sie ihn in Davids Obhut. Dieser verzweifelt so langsam an diesen Leben und gib ebenfalls alles bisher aufgebaute auf, um sich der Renovierung eines uralten Herrenhauses zu widmen. Die Auftraggeber wollen das Haus schnellstmöglich verkaufen, und wollen es in einem passablen Zustand anbieten. Kurz nachdem David und Danny dort eingezogen sind, beginnen sich seltsame Dinge in ihr Leben zu schleichen. Die Geräusche welche vom Dachboden zu kommen scheinen sind noch das harmloseste, und als dann auch noch die Studentin Liz im Leben der beiden auftaucht, beginnt sich eine Spirale zu drehen, in der nicht nur David, Danny und Liz alle Mühe haben am Leben und bei guter geistiger Gesundheit zu bleiben.

Es gibt Leser, welche es einem Autoren verübeln, wenn er sich am Erbe eines großen Meisters der jeweiligen Erzählkunst bedient. Bei Graham Masterton ist das hier jedoch eine vollkommen andere Sache.