Die Alten waren, die Alten sind (Fred Ink / Selbstverlag)

H. P. Lovecraft gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller der Phantastik. Obwohl er seit 80 Jahren tot ist und kein allzu umfangreiches Prosawerk hinterließ, beeinflusst er noch immer unzählige Autoren. Einer von ihnen ist Fred Ink, der seinem Vorbild mit den drei hier versammelten Novellen Tribut zollt.
Das Grauen in den Bergen: Ein frisch aus dem Sanatorium entlassener Mann erfährt von einer gewaltigen Erbschaft. Doch an den Erhalt des Vermögens ist eine rätselhafte Bedingung geknüpft. Die Suche nach Antworten belastet schon bald mehr als seinen Verstand.
Wurmstichig: Mit Waffengewalt soll ein Arzt dazu gebracht werden, seinem Peiniger den Bauch aufzuschneiden. Die Geschichte, die der Mann zur Begründung vorbringt, beginnt auf der Schwäbischen Alb und endet in den schlimmsten Albträumen.
Der Untergang von Godly Gulch: Ein Schatten liegt auf dem Heimatort des kleinen Ben. Er und seine Ma sind Entbehrungen und Kummer gewohnt. Doch erst als ein Fremder bei ihnen auftaucht, erkennen sie nach und nach die unaussprechlichen Schrecken, die Godly Gulch in ihren Klauen halten.
Erleben Sie die klassische Gruselatmosphäre der Erzählungen und folgen Sie gemeinsam mit Fred Ink Lovecrafts Fußspuren!

„Die Alten waren, die Alten sind“ ist das zweite Buch aus der Feder von Fred Ink, welches ich gelesen habe. Die Empfehlung hierzu kam vom Autor selbst, als ich ihn einmal fragte welche seiner Romane am nächsten am Werk Lovecrafts dran wäre.

Die drei im Buch befindlichen Geschichten „Das Grauen in den Bergen“, „Wurmstichig“ und „Der Untergang von Godly Gulch“ sind keine Trilogie im herkömmlichen Sinne, doch kann man sie als Trilogie des Grauens betrachten und auch so verstehen.