22 – Die purpurfarbene Perücke

Pater-Brown-22Recherchen für einen Bericht über das „Teufelsohr der Herzöge von Exmoor“ führen den Journalisten Francis Finn nach Devonshire, wo zufällig gerade auch Pater Brown zu tun hat. Kurz nach Finns Ankunft wird der Verwalter des Herzogs tot aufgefunden. War es ein Unfall oder hat man ihn ermordet? – Eine Frage, die den jungen Journalisten ebenso interessiert wie Pater Brown.

TrennstrichUm nicht in die Schiene des Ewigwiederholens abzurutschen muss man sich stets etwas neues ausdenken – so auch hier geschehen. Der Pater bekommt einen Fall geboten welcher zwar recht normal und eher langweilig beginnt, im Laufe der Folge jedoch seine Eigendynamik zu entwickeln weiß um sich dann mit einem ungewöhnlichen Ende schmücken zu können.

Auch lässt man den guten Pater nicht alleine ermitteln, denn dies war der Grund wieso ich die Serie nach wenigen Folgen damals nicht mehr hören wollte, sondern gibt ihm eine Hilfe zur Seite. Es handelt sich hierbei um den Reporter Francis Finn, welcher von Erich Räuker souverän gesprochen wird. Auch Volker Brandt wirkt als Pater endlich lebendig – meine letzte Folge war vor der 21 die Nummer 4 – und man hat nicht mehr das Gefühl der inszenierten Lesungen der Anfangszeiten. Neben Andreas von der Meeden, Stephan Schwarz, Norbert Gastell, Gisela Fritsch und Peter Weis geben die Musikstücke und Geräuschelemente der ganzen Angelegenheit eine gute Atmosphäre mit auf den Weg.

Nicht wirklich de Geschichte ist es die hier das Ganze unterhaltsam macht, denn die hat man so irgendwie, irgendwo, bereits einmal in Stücken vorgeworfen bekommen – es ist das Feeling das unterhält…Soundsystem-BLAU

 

Thomas Rippert

Geboren 1966 in Solingen, interessiere ich mich seit frühster Jugend für Bücher, Comics, Filme, Hörspiele, Musik und alle anderen Medien, welche zur Unterhaltung dienen können.

Ich lebe seit 2007 in Hannover - einer Stadt, welche viele Möglichkeiten zum Ausleben des Hobby anbietet.

Kommentare zu konsumierten Medien verfasse ich seit 2007, mal mehr, mal weniger intensiv.