09 – Adolars Rückkehr

Hui-Buh-das-Schlossgespenst-09Die ganze Welt spielt verrückt! Erst verschwindet König Julius spurlos von seinem Schloss und treibt damit Konstanzia zur Verzweiflung, dann erscheint auch noch ein berühmtes Gespenst auf dem Burgturm: Salvia von Schotterstein, besser bekannt als die „Weiße Frau“. Hui Buh verliebt sich unsterblich in ihre zarte Gestalt und merkt nicht, dass eine dunkle Bedrohung ihren Schatten auf seine Freunde wirft. Plötzlich steht ein alter Feind vor den Toren von Burgeck: Ritter Adolar! Als Hui Buh erahnt, was er im Schilde führt, ist es fast zu spät…

TrennstrichHui Buh in Love. Ja, auch die Geisterwelt kann von etwas heimgesucht werden das sich auch bei den Sterblichen als großer Schrecken heraus stellen kann: Das Verliebtsein. Und so kommt es wie es kommen muss, denn als das gruselige Schönheitchen Salvia von Schotterstein eines Nacht eine kleine Reisepause auf Schloss Burgeck einlegt und Hui Buh sie entdeckt ist er ihr mit Helm und Kette erlegen. Von nun an hat Hui Buh nicht anderes mehr im Sinn als vor Salvia den verliebten Geister-Gockel zu spielen und sein Freundschaft mit Tommy leidet im besonderen darunter. Als Tommy das Schlossgespenst bittet ihn bei einem Rätsel um König Julius zu helfen, welcher sich seltsam verhält, lehrt Hui Buh einfach ab. Als dann noch Adolar vor den Burgtoren steht gerät alles noch mehr aus den geisterlichen Fugen.

Wäre die neue Hui Buh-Serie eine Sache welche sich im Kino abspielen würde, so würde sie nicht nur die jugendlichen Fans des grausigsten Grusels begeistern. Alleine die Musik verpasst der ganzen Geschichte wieder Hollywoodfeeling vom feinsten. Von orchestralen Trauerkklängen bis hin zur Kirmesmusik für die leichteren Szenen des Burglebens wird alles geboten was die wieder einmal sehr üppige Soundkulisse noch unterstützt.

Auch ist die Geschichte wieder ansprechender gelungen als ihr Vorgänger. Hui Buh eine Lovestory an die Geisterkutte zu hängen erweist sich als sehr unterhaltsam. Ihm dann noch einen bösartigen Bösewicht vor das Schlosstor zu werfen, welcher im an die Kandarre spukt – da ist Kurzweil Programm.

Neben den bekannten Stimmen von Neo-Hui Buh Stefan Krause, Erzähler Andreas Fröhlich, Ulrike Stürzbecher – welche die wohl sexyste Kostanzia seit der Erfindung der selbigen abgibt, Christoph Maria Herbst und dem Rest der Gang, bekommt man diesmal noch Helmut Kraus als bösen Graus und Nadine Schreier als Hui Buhs Liebchen zu hören.

Was man auf dem Cover erblicken kann, kann man oben selber sehen und ansonsten möchte ich diese Folge mal wieder mit einem vollen Sternenhimmel beglücken, denn das hier ist spukitastischste Unterhaltung der schröcklichsten Art…Soundsystem-BLAU

 

Thomas Rippert
Letzte Artikel von Thomas Rippert (Alle anzeigen)