03 – Am Abgrund

end of time 3Man weiß nicht, wer sie sind. Man weiß nicht, was ihr Ziel ist. Alles, was man weiß, ist, daß sie mächtig sind – und eine ungeheure Bedrohung darstellen. Während Jack Foster verzweifelt versucht, hinter das Geheimnis der unheimli- chen Organisation zu kommen, wird er vom SIS für einen Verräter gehalten – und gnadenlos gejagt. Niemand von ihnen ahnt, daß im Hintergrund bereits ein neues Unheil aufzieht – schlimmer noch, als die Massenpanik in London.

TrennstrichHalbzeitpfiff… nach der Aussage des Labels auf ihrer Facebookseite sind die Tage der „End of Time“ auf sechs an der Zahl begrenzt.

Viele Neuerungen bekommt man geboten und die Geschichte entspinnt sich langsam immer mehr während sie scheibchenweise neue Fragen aufwirft, ohne wirkliche Antworten zu geben.

Immer öfter wird „Das Vril-Projekt“ erwähnt, ein Begriff der mir ein wenig Probleme beim einordnen bereitet und meine Googlesuche recht umfangreich gestaltete. Wie man auch immer die Bedeutung des Begriffes und dessen Zusammenhänge mit der Weltgeschichte hier ins Spiel bringen wird, ist mir vollkommen schleierhaft, denn die Möglichkeiten reichen von einer unterirdischer Übermenschenrasse, UFOs, Geheimbünden, Nazis und dem Endkampf um die Erde über eigentlich fast alles was irgendwie okkult angehaucht ist. Wer mag: http://de.wikipedia.org/wiki/Vril-Gesellschaft.

Lässt man diese Sache mal vorneweg, so ist der dritte Teil eher eine Agentenstory mit allen wünschenswerten Zutaten. Die Geschichte um den ominösen Stick und dessen Inhalt klärt sich ein wenig auf, doch ist es wie mit allen bisherigen Rätseln der Story – wirkliche Erklärungen gibt es weiterhin nicht.

Das Ende der Geschichte ist gleichzeitig auch der Anfang. Mitten in die Geschichte hinein geworfen, muss man sich erst durch die komplette Spielzeit hören um am Ende wieder am Anfang anzukommen, welcher mich zuerst ein wenig ratlos zurück ließ. Nähert man sich allem jedoch mit einer Wird-sich-schon-alles-aufklären-Einstellung, so hat man die Möglichkeit das Hörspiel in vollen Zügen zu genießen.

Mehr gibt es zur dritten Folge nicht zu erwähnen, denn es ist alles – wie gewohnt – auf Top-Niveau. Sollte man die Schlagzahl der Veröffentlichungen erhöhen können, wäre dies ein großer Vorteil.

Soundsystem-BLAU

Thomas Rippert
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