Joy Fielding – Sag, dass Du mich liebst

Bailey Carpenter ist eine erfolgreiche Privatermittlerin in Miami, und sie ist es gewohnt, die Dinge unter Kontrolle zu haben. Das ändert sich schlagartig, als sie eines Nachts von einem Unbekannten brutal überfallen wird und nur knapp dem Tod entkommt. Von da an quälen Bailey Panikattacken und Albträume, sie ist besessen von dem Gedanken, verfolgt zu werden, und zieht sich völlig in sich zurück. Doch dann entdeckt sie eines Tages, dass ihr Nachbar im Hochhaus gegenüber sie beobachtet. Bailey ist außer sich vor Angst, denn er scheint ein makabres Spiel mit ihr zu treiben. Niemand will ihr Glauben schenken – selbst dann nicht, als sie sieht, wie dieser Mann in seiner Wohnung einen kaltblütigen Mord begeht …

Sprecher: Petra Schmidt-Schaller

6 CD, Spielzeit: 419 Minuten, Gekürzte Lesung

TrennstrichEine Gastrezension von Grit Scheffzyck!

Zu Beginn – ich mag Joy Fielding. Das kann daran liegen, dass ihre Protagonisten aus dem Leben gegriffen sind und es einem leicht machen, sich mit ihnen zu identifizieren. Zum anderen aber vielleicht auch daran, dass ich eine Frau bin. Ja, ich finde, Frau Fielding schreibt „typische“ Frauenkrimis (wenn man das in Zeiten der Emanzipation so nennen darf).

Einen, in meinen Augen, typischen und spannenden Lady-Thriller hat sie mit diesem Werk geschaffen. Die Hauptfigur Bailey Carpenter, eine taffe junge Frau, wird Opfer eines Verbrechens in dessen Folge eine Frau sich gut und mitreißend einfühlen kann. Man durchlebt gemeinsam mit Bailey ihre Schmerzen, Ängste und fühlt ihre Verzweiflung. Gemeinsam geht man gedanklich mit ihr auf „Verfolgungsjagd“ nach ihrem Peiniger, wird gefangen von ihren Gedanken und Träumen und möchte ihr dabei so gern Ratschläge und aufmunternde Worte entgegenbringen.

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Thomas Rippert

Geboren 1966 in Solingen, interessiere ich mich seit frühster Jugend für Bücher, Comics, Filme, Hörspiele, Musik und alle anderen Medien, welche zur Unterhaltung dienen können.

Ich lebe seit 2007 in Hannover - einer Stadt, welche viele Möglichkeiten zum Ausleben des Hobby anbietet.

Kommentare zu konsumierten Medien verfasse ich seit 2007, mal mehr, mal weniger intensiv.

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